Sie sind hier: » Startseite» Österreich» Top News der Katzenwelt» Top News 2011

Alternativen zu Tierversuchen

Neues Unterrichtsmagazins vom Verein „Tierschutz macht Schule“ zu Tierversuchen und Alternativen


Neues Unterrichtsmagazins vom Verein "Tierschutz macht Schule" zu Tierversuchen und Alternativen
Der Verein „Tierschutz macht Schule“ hat in Zusammenarbeit mit Dr. Schröder vom ZET - Zentrum für Ersatz-und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen das Unterrichtsmagazin „Tierprofi Versuchstiere“ über Alternativen zum Tierversuch verfasst, das beim Verein bestellt werden kann.

„Wir möchten bereits den Jugendlichen vermitteln, dass auch wir als KonsumentInnen die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen vorantreiben können. Das fängt dabei an, dass wir nach tierversuchsfreien Produkten fragen“, so Dr. Dagmar Schratter, Präsidentin des Vereines.

Mag. Daniela Lipka vom Verein „Tierschutz macht Schule“ betont: „Die Jugendlichen sollen Einblick in die Forschung an Alternativen zu Tierversuchen bekommen, denn Wissen ist der beste Weg zum Tierschutz“.

Das druckfrischen Unterrichtsmaterialien-Heft „Tierprofi – Versuchstiere. Tiere im Labor. Wie können wir ihre Lebensbedingungen verbessern – gibt es Alternativen?“ für die 8. bis 12. Schulstufe kann ab sofort von Schulen bestellt werden.

Sie bestehen, wie gewohnt, aus einem SchülerInnen- und einem Begleitheft mit Zusatzinformationen.

Da das komplexe Thema viel an Hintergrundinformationen bedarf, empfehlen wir zu den SchülerInnen- Heften in Klassenstärke gleich einige Begleithefte mitzubestellen.


Gesundheitsminister Stöger im Gespräch mit Dr. Klaus R. Schröder
Die Ratte "Rita 3R" führt durch das Magazin. Wer das Magazin liest, weiss was ihr Nachname 3R bedeutet und warum er für Versuchstiere von großer Bedeutung ist.

Für den Biologie-und Sachunterricht, aber auch zum Lesen im Deutschunterricht oder für eine Supplierstunde geeignet. Als Grundlage für Projekttage, Referate, Projektwoche oder einfach für die Kinder und Jugendlichen als Geschenk.

Link: Bestellformular Unterrichtsmaterialien „Tierschutz macht Schule

Kunsthaut rettet 12.000 Versuchskaninchen

Die EU-Kosmetikverordnung schreibt vor, dass ab 2013 keine Tierversuche für kosmetische Inhaltsstoffe mehr gemacht werden dürfen und Alternativen wie die Kunsthaut verpflichtend eingesetzt werden müssen.

Dr. Klaus R. Schröder hat während seiner Forschungstätigkeit bei der Firma Phenion das Phenion-Vollhautmodell mitentwickelt. Das Modell besteht aus Zellen der menschlichen Haut, die bei Operationen anfällt.

Er sagt dazu: „Das Phenion Vollhaut-Modell kann sogar einen Sonnenbrand bekommen. Deshalb kann man auch Sonnencremes an ihr testen.“


Präsentation im Tiergarten Schönbrunn
Das „Phenion Vollhautmodell“ gehört zu den Kunsthaut-Modellen, die in Europa Tierversuche ersetzen. Mit künstlichen Hautmodellen können jedes Jahr rund 12.000 Kaninchen ein schmerzhafter Tierversuch erspart bleiben. Statt auf die Kaninchenhaut kommt die ätzende oder reizende Substanz auf eine Kunsthaut.

Seit 2010 ist dieser Test weltweit durch die OECD als Alternative zum Tierversuch anerkannt und muss verpflichtend bei Hautreizungstests in Europa eingesetzt werden.

Ein Termin, der sich leider nicht einhalten lassen wird, denn es gibt drei vorgeschriebene Prüfungen, die sehr komplex sind und im Tierversuch geprüft werden.

Dr. Schröder betont: „Diese Frist 2013 wurde von der Politik gemacht. Unter ForscherInnen war von es von Anfang an klar, dass diese nicht in vollen Umfang eingehalten werden kann. Denn Wissenschaft lässt sich nicht an Terminen festmachen. Forschung braucht eine Zeit und wir wissen nie, wann wir die Ergebnisse haben und ob es Ergebnisse sind, die wir brauchen können.

Was würde die Forschung an Alternativen generell vorantreiben? Dr. Schröder: „Wir wären wohl schneller, wenn wir mehr Geldmittel für mehr ForscherInnen hätten. In Österreich stehen pro Jahr 290.000 Euro für Alternativen zur Verfügung.

Von Deutschland ist bekannt, dass im Jahr ca. 6 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Gegenüber den Beträgen, die für Tierversuche ausgegeben werden, sind diese Werte gering, denn für Tierversuche stehen Milliardenbeträge zur Verfügung.“

Mehr zum Thema:
Verein „Tierschutz macht Schule“
www.tierschutzmachtschule.at

Zentrum für Ersatz-und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen
www.zet.or.at

 

Weitere Meldungen

30.08.2017   Glamouröse Eröffnung von „Pets & the City“ - der Sheba & Cesar Pop-Up Store   »
30.08.2017   Haustier aktuell 2017   »
17.08.2017   Bay-o-Pet® Megaflex   »
11.08.2017   Pets & the City: Sheba® & Cesar® Pop-Up Store in Wien   »
07.08.2017   Katzen adoptieren, nicht kaufen   »
07.08.2017   Zur Kultur- und Naturgeschichte der Hauskatze und ihrer großen Verwandten   »
31.07.2017   Kater Sir braucht einen OP-Kostenbeitrag   »
30.07.2017   Neueröffnung: Tierzahnheilzentrum DDr. Stoian und Dr. König   »
28.07.2017   Zweite Tierkönig Filiale eröffnet in Wien-Margareten   »
23.07.2017   Kino aus Katzenperspektive: "Kedi - Von Katzen und Menschen"   »
20.07.2017   Tierschutzgesetz: Wiener Tierschutzverein ruft VfGH an   »
18.07.2017   Wiener Tierschutzverein: „unfassbarer gesetzlicher Pfusch bei der Novelle des Tierschutzgesetzes“   »


Suchen
Schnellsuche
Sie suchen etwas Spezielles? Einfach Suchbegriff ins Feld eingeben und los:


Newsletter
Gratis abonnieren
Immer informiert sein!
Unser Newsletter bietet alle Informationen.
Bitte geben Sie Ihre eMail-Adresse ein:



© 2017 katze-und-du.at  |  Nutzungsbedingungen  |  Impressum  |  Kontakt  |  Partner
Content Management System by SiteWare CMS  |  Design & Technology by jimpanse.biz & COMMUNITOR WebProduction

Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...