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ABCD: Keine Katze darf eingeschläfert werden, nur weil sie FIV-positiv ist!

Das Europäische Expertengremium für Katzenkrankheiten (ABCD) veröffentlichte Ende März 2008 die ersten europäischen Richtlinien zur Vorbeugung und Behandlung der felinen Immundefizienzvirusinfektion (FIV-Infektion).

Die FIV-Infektion weist eine lange latente bzw. „asymptomatische“ Periode auf, die Monate oder Jahre dauern und sogar lebenslang bestehen kann. Während dieser Zeit bleibt die Katze relativ frei von klinischen Symptomen (wie z. B. chronische Gingivostomatitis, chronische Rhinitis, Lymphadenopathie, immunvermittelte Glomerulonephritis und Gewichtsverlust).

Viele klinische Symptome der FIV-Infektion werden nicht direkt durch die viralen Effekte, sondern vielmehr durch Sekundärinfektionen verursacht; dies ist bei der diagnostischen Aufarbeitung unbedingt zu beachten.

FIV-positiv? Nicht zwangsläufig ein Todesurteil

Positive Ergebnisse praxisüblicher Tests, die bei Populationen mit niedriger Prävalenz (z. B. jungen Katzen, ausschließlich im Haus gehaltenen Katzen, Zuchtkatzen) ermittelt werden, sollten stets durch Labortests bestätigt werden.

„Katzen sollten niemals aufgrund eines positiven FIV-Tests euthanasiert werden“, betont Margaret Hosie (University of Glasgow), ABCD-Mitglied und international anerkannte FIV-Expertin. „FIV-infizierte Katzen können durchaus eine gute Lebenserwartung haben, wenn die assoziierten Sekundärinfektionen prompt behandelt werden.“

FIV-Testergebnisse von Katzenwelpen sind mit Bedacht zu interpretieren, da die Jungen von FIV-infizierten Muttertieren aufgrund der maternalen Antikörper FIV-seropositiv sein können. Bei diesen Kätzchen sollte der Test im Alter von 16 Wochen wiederholt werden.

In seltenen Fällen können maternale Antikörper bis zu sechs Monaten vorhanden sein, sodass Katzenwelpen, die mit 16 Wochen erneut seropositiv testen, zwei Monate später nochmals einem FIV-Test unterzogen werden sollten.

Management: Überwachen und prompt behandeln

„FIV-infizierte Katzen sollten mindestens alle sechs Monate vom Tierarzt untersucht werden, um eventuell auftretende Symptome frühzeitig zu entdecken und eine sofortige Behandlung einzuleiten“, fügt Dr. Hosie hinzu. Diese Untersuchungen sollten eine Gewichtskontrolle und Routinelabortests wie hämatologische und biochemische Untersuchungen umfassen.

Nutzen und potenzielle Risiken einer Routineimpfung von FIV-infizierten Katzen sollten für jedes Tier individuell sorgfältig abgewogen werden. So ist zum Beispiel das Infektionsrisiko für ältere reine Hauskatzen, die davor bereits geimpft wurden, sehr niedrig; in diesen Fällen kann es ratsam sein, auf eine Auffrischungsimpfung zu verzichten.

Im Gegensatz dazu ist eine Impfung bei FIV-infizierten Katzen mit hohem Risiko für eine zusätzliche Pathogenexposition (z. B. bei Freiläufern) sehr anzuraten.

Prävalenz: Bis zu 44% bei kranken Katzen

Das heute weltweit endemische FI-Virus wurde 1986 erstmals isoliert. Man unterscheidet fünf Subtypen, von denen die Subtypen A und B am häufigsten in Europa vorkommen. Die Prävalenz der FIV-Infektion ist sehr starken regionalen Schwankungen unterworfen; Schätzungen sprechen von 1 bis 14% bei gesunden Katzen und bis zu 44% bei kranken Katzen.

Die Übertragung der Infektion erfolgt über den Speichel durch den Biss eines infizierten Tieres. Außerhalb des Wirts überlebt das Virus nur wenige Minuten. Zudem ist es gegenüber allen gängigen Desinfektionsmitteln einschließlich normaler Seife empfindlich.


Ausführlichere Informationen und Downloads des vollständigen Textes der ABCD-Richtlinien über die FIV-Infektion erhalten Sie unter www.abcd-vets.org. Diese Richtlinien enthalten auch Empfehlungen für Katzen, die in Katzenzuchten leben oder mit Kortikosteroiden behandelt werden.

Die Richtlinien zur FIV-Infektion wurden im Rahmen des 6. Treffens des ABCD vom 24. bis 26. Oktober 2007 in München beschlossen. Bei diesem Treffen wurde auch das Thema der Tollwut bei Katzen erörtert; entsprechende Richtlinien dazu sind in Ausarbeitung.

 

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