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Atemzüge - Atemwege und Lunge der Katze

Dr. Elaine Wexler-Mitchell


Übersicht

Ähnlich wie beim Menschen gibt auch das feline Beatmungssystem Auskunft über die Gesundheit der Katze

Atmen gehört zu den Körperfunktionen, über die man nicht lange nachdenkt. Es ist ein Vorgang, der vom Gehirn und dem Nervensystem gesteuert wird. Bei gesunden, normalen Tieren ist Atmen ein unterbewußter Vorgang. Tiere tauschen beim Atmen Sauerstoff gegen Kohlendioxid.

Die Anatomie der felinen Atemwege ist unserer menschlichen gleich. Obwohl unsere Nase etwas anders geformt ist - und ihre ist auch etwas haariger - die Funktionen sind die gleichen. Der Atmungstrakt ist die Einrichtung, die die Atemluft für den Körper vorwärmt, anfeuchtet und filtert. Und er ist Gastauscher.

Die Atemluft gelangt durch die Nasenlöcher in den Körper. Schleim und winzige Härchen bedecken die Oberfläche des Nasenganges und fangen kleine Schmutzpartikel und Bakterien auf. Danach gelangt die Luft in die Nasenhöhle, wo sie erwärmt und angefeuchtet wird. Sie wird durch den Rachen (Pharynx) und den Kehlkopf (Larynx) in die Luftröhre (Trachea) weitergeleitet. Von hier wird die Luft durch die Bronchien geführt (große Atemwege) und erreicht endlich die Lungen. Die Lungenbläschen (Alveolen), kleine Gebilde innerhalb der Lungen, sorgen für die direkte Freisetzung von Sauerstoff in das Blut und für die Aufnahme von verbrauchtem Kohlendioxid aus dem Blut.

Sauerstoff ist einer der Treibstoffe, den die tierischen Zellen zu ihrer Funktion brauchen. Kohlendioxid ist ein verbrauchtes Stoffwechselprodukt des Körpers. Atmen wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Gehirn, Rückenmark, Nerven, Zwerchfell (Diaphragma) - das ist das Muskelband, das die Brusthöhle von der Bauchhöhle trennt - und den interkostalen Muskeln (den Muskeln zwischen den Rippen) kontrolliert.

Wie das System funktioniert, veranschaulicht das Beispiel des automatisch schneller atmenden Körpers, wenn man turnt. In den arbeitenden Muskeln entsteht mehr Kohlendioxid. Das Gehirn erhält ein Signal, welches ihm mitteilt, daß zuviel Kohlendioxid vorhanden ist. Durch schnelleres Atmen ist man imstande, den Körper schneller von dem vermehrt auftretenden, verbrauchten Gas zu befreien.

Das Atemsystem wird in zwei Teile eingeteilt: die Oberen und die Unteren Atemwege. Unter den Oberen Atemwegen versteht man die Organe von der Nase bis zur Luftröhre. Bronchien und Lunge stellen die Unteren Atemwege dar.

Viele Krankheiten können das Atmungssystem der Katze beeinflussen. Erkrankungen des Unteren Atmungstraktes sind allgemein viel schwerer als Erkrankungen der Oberen Atemwege, denn Bronchien und Lunge befinden sich im Brustkorb. Es ist schwieriger, die Organe im Brustkorb zu beobachten und zu behandeln.

Es ist angeraten, jede neue Katze oder jedes neue Jungtier auf gesunde Atemwege zu prüfen. Beobachten Sie die Augen der Katze und ihr Gesicht. Sind die Augen klar und glänzend? Gibt es irgend eine Absonderung um Augen oder Nase? Niest die Katze, schnaubt und prustet sie oder atmet sie heftig? Blicken Sie der Katze in den Mund. Sehen Zähne und Zahnfleisch gut aus, oder gibt es da Flecken und schlechten Geruch? Gibt es Entzündungen auf der Zunge oder am Gaumen? Scheint die Katze normal zu essen, zu trinken und zu schlucken? Das Beachten dieser wenigen Punkte gibt bereits ein gutes Bild über die Gesundheit der Atemwege und des Allgemeinzustandes einer Katze.

Was ist normal?

Genetik und Rassetyp können auf das Beatmungssystem Einfluß ausüben. Was für einen Siamesen normal ist, muß es nicht für einen Perser sein. Die Verflachung der Gesichter kann große Auswirkungen darauf haben, wie sehr die Augen tränen oder wie stark eine Katze schnauft oder prustet. Perser, Himalayans oder andere kurznasige Katzenrassen können verkürzte Nasengänge, zu kleine Nasenlöcher oder ein verlängertes Gaumensegel haben, welche ihre Atmung behindern. Ihre auffallenden Augen können schlechte Tränenkanäle haben, was zu chronischem Tränenfluß führt. Man mag den Blick einer Katze lieben, aber gerade das, was diese Augen so reizvoll macht, kann ebenso ihre Funktion beeinträchtigen.

Ist eine Katze gegen Rhinotracheitis (Katzenschnupfen), Calici-Virus und Panleukopenie (Katzenseuche) geimpft, ist sie gegen jene Viren geschützt, welche die Infektionen der Oberen Atemwege auslösen. Katzen, die gegen Chlamydien geimpft sind, genießen Schutz vor einem Bakterium, das ebenfalls eine Infektion der Oberen Atemwege verursacht. Schutz vor einer Krankheit bedeutet aber nicht, sie beseitigt zu haben. Impfungen sind höchst angeraten, aber sie haben ihre Grenzen. Der Impfstoff schwächt die Intensität der Infektion bei befallenen Katzen ab.

Viren sind trickreiche Mikro-Organismen. Sie mutieren oder verändern sich nach bestimmten Grundregeln. Die Varianten, die sich dabei entwickeln, können nicht immer durch das Immun-System des geimpften Tieres völlig abgewehrt werden. Sie sind nicht identisch mit dem Virus im Impfserum. Ein gutes Beispiel ist der Grippevirus, der den Menschen befällt. Man kann jedes Jahr an einer anderen Influenza erkranken, obwohl man schon viele Grippen vorher hatte. Die meisten Viren sind spezialisierte Arten, was bedeutet, daß Sie und Ihre Katze sich nicht immer wieder gegenseitig anstecken können.

Atemwegs-Infektionen, an denen eine Katze erkrankt, treten typischerweise mit einer Menge klinischer Symptome auf. Das reicht von der Konjunktivitis (Augenentzündung, gerötete Augen), Niesen, laufender Nase, Nebenhöhlenverstopfung, gerötetem Mund, Rachenentzündung (Gingivitis) und Verlust der Stimme bis zu Fieber, Freßunlust und Teilnahmslosigkeit. Der frustrierende Aspekt bei Viren ist, daß es keine spezielle Behandlungsmethode gibt. Liegt eine bakterielle Infektion vor, kann man die Bakterien mit Antibiotika töten. Wir haben jedoch nicht viele spezielle Drogen, um damit Viren zu töten. Das ist der Grund, warum AIDS und Herpes noch immer unheilbar sind.

Katzenschnupfen

Katzenschnupfen ist eine andere Bezeichnung für die Infektion der Oberen Atemwege. Die Heftigkeit der Infektion entscheidet, ob tierärztliche Behandlung nötig ist. Eine Medikation ist wahrscheinlich unnötig, wenn die Katze nur klaren Ausfluß aus Augen und Nase hat, sonst aber normal ißt und trinkt. Ist der Ausfluß jedoch dickflüssig und verfärbt oder das Tier hört auf zu fressen oder zu trinken, dann muß der Tierarzt helfend eingreifen. Die meisten Mikro-Organismen, die Infektiösen Katzenschnupfen verursachen, befinden sich in der Luft. Manch Katzenbesitzer war schon frustriert, wenn seine Katze Schnupfen bekam, insbesondere wenn sie nur in der Wohnung gehalten wurde. Leider ist direkter Kontakt zu infizierten Katzen nicht notwendig, um sich solche in der Luft befindlichen Krankheitskeime einzufangen. Wohnungs- und Freilaufkatzen sind den gleichen Risiken ausgesetzt. Infektiöse Atemwegserkrankung (URI = Upper Respiratory Infection) hat eine Inkubationszeit von einigen Tagen bis zu einer Woche. Darum kann man durchaus ein Kätzchen zu sich nehmen, das zu 100 % gesund und munter erscheint und trotzdem einen "Schnupfen" bekommt.

URI reagiert sofort auf Antibiotika, soferne sie bakterielle Ursachen hat. Viruelle Infektionen reagieren nicht auf Antibiotika und dauern etwa 7 bis 14 Tage. Wie beim Menschen brauchen auch Katzen viel zu trinken und benötigen Ruhe, wenn sie einen schweren Schnupfen erwischt haben. Katzen verstehen es ausgezeichnet, zu ruhen, lieben es aber nicht, zum Trinken genötigt zu werden. Es ist extrem schwer, eine Katze zum Trinken zu animieren. Man kann mit einem Augentropfer oder einer Einweg-Spritze versuchen, der Katze Wasser in den Mund zu spritzen. Viele Katzen mögen diese Behandlung aber nicht.

Eine Katze zum Essen zu animieren, wenn sie Schnupfen hat, ist ebenso schwer. Die Fähigkeit zu Riechen ist für eine Katze bei der Futteraufnahme sehr wichtig. Kann eine Katze nicht riechen, wird sie meistens auch nicht fressen. Man sollte eine Katze auf keinen Fall länger als einen Tag hungern lassen. Freßunlustige Katzen entwickeln sekundäre Gesundheitsprobleme, wenn sie nicht genügend Futter aufnehmen und müssen dann für ihre Energie auf die eigenen Fettreserven zurückgreifen. Um die Katze zum Fressen zu ermuntern, kann man besonderes Dosenfutter reichen, oder Thunfisch, oder auch das Futter im Mikrowellenherd ein wenig anwärmen, um das Aroma zu verstärken. Man kann auch Baby-Nahrung verwenden, jedoch sollte man darauf achten, daß kein Zwiebel-Pulver darin enthalten ist.

Tierärztliche Hilfe wird notwendig, wenn die Katze nach wie vor Futter und Wasser verweigert. Der Veterinär verabreicht Flüssigkeit entweder intravenös (in die Vene) oder subkutan (unter die Haut). Er kann die Katze von Hand füttern oder auch mittels Magensonde. Antibiotika können verabreicht werden. Eine unterstützende Behandlung, die die Symptome der Katze lindern, kann angeboten werden. Ganz junge Kätzchen und ältere Katzen entwickeln für gewöhnlich stärkere klinische Symptome als Katzen im mittleren Alter. Leider reagieren Katzen nicht wie wir auf Antihistamine und Antischnupfensprays. Verstopfte Luftwege und Nebenhöhlen werden durch Zerstäuber oder Luftbefeuchter frei gemacht. Das Entfernen des Ausflusses von den Nasenlöchern hilft der Katze beim Atmen und Riechen. Kindernasentropfen können auch für Katzen verwendet werden, doch sollte man die richtige Verwendung dieser und anderer Mittel, die man so über den Ladentisch bekommt, vorher mit dem Tierarzt absprechen.

Viele Katzen mit URI haben Konjunktivitis. Ist der Ausfluss um die Augen wässerig und klar, kann man ihn mit einem feuchten Tuch entfernen. Sind die Augen gerötet, entzündet und die Nickhaut vorgezogen, dann braucht man rezeptpflichtige Medikation.

Katzenschnupfen ist für gewöhnlich sehr ansteckend. In Haushalten mit mehreren Katzen ist es meistens unmöglich, die Infektion auf eine Katze beschränkt zuhalten. Es gibt keine wirklichen Vorsorgemaßnahmen außer der jährlichen Impfung und den Kontakt zu anderen Katzen einzuschränken.

Durch Viren verursachter Katzenschnupfen kommt weitaus häufiger vor als der bakterielle Typ. Es gibt auch noch andere Krankheiten, die genau wie der Katzenschnupfen verlaufen. Nicht jede Katze, die niest, schnauft, tränt, hustet oder schwer atmet, hat URI. Wenn die Schnupfen-Symptome, die die Katze zeigt, nicht nach etwa einer Woche verschwinden oder nicht auf die ärztliche Behandlung reagieren, müssen andere Diagnosen in Betracht gezogen werden. Eine Anzahl diagnostischer Tests gibt dem Tierarzt Informationen über die möglichen Ursachen der Erkrankung.

Andere Krankheiten weisen einzelne Anzeichen wie der Katzenschnupfen auf. Da gibt es das nasale Trauma, Fremdkörper im Nasengang, verengte Nasenöffnungen, Wolfsrachen, Oronasale Fistula (eine abnormale Verbindung zwischen der Mundhöhle und dem Nasengang), nasale Tumore, entzündete Polypen (Wucherungen) und Pilzinfektionen. Die genaue körperliche Untersuchung durch einen Tierarzt ist der beste Ansatzpunkt, wenn eine Katze krank ist. Der Tierarzt schlägt Tests vor, die ihm bei der Diagnosefindung unterstützen. Es gibt Röntgen, Ruhigstellung (Sedierung) für eine sorgfältigere Untersuchung des Nasen-Rachenraumes, Rhinoskopie (Spiegelung des Nasenganges mittels eines optischen Gerätes aus Fieberglas), Zytologie (die mikroskopische Untersuchung des Ausflusses), das Ansetzen von Kulturen der Mikro-Organismen und Feststellung ihrer Sensibilität auf verschiedene Medikamente, und Gewebeabstriche aus dem Oberen Atemwegstrakt. Einige dieser Tests hören sich sehr kompliziert an und sie sind für die meisten geläufigen Infektionsarten auch gar nicht notwendig. Wenn es die Situation jedoch verlangt, steht unseren Katzen eine hochentwickelte Technologie zur Verfügung.

 

Die Erkrankung der Unteren Atemwege

Symptome, die auf eine Erkrankung der Unteren Atemwege hindeuten, sind Husten, schweres Atmen, Keuchen, Ängstlichkeit, Cyanosis (blasse bis bläuliche Farbe der Schleimhäute, die auf einen niedrigen Sauerstoffspiegel hinweisen), Atmen mit offenem Mund, Erbrechen, schneller Herzschlag und ungewöhnliche Herz- oder Lungengeräusche. Erkrankungen der Unteren Atemwege sind im allgemeinen schwer und bedürfen unbedingt tierärztlicher Behandlung. Wie bei den Oberen Atemwegen ist eine genaue körperliche Untersuchung der richtige Ausgangspunkt.

Katzen, die Schwierigkeiten beim Atmen haben, sollten keinem Streß ausgesetzt werden. Kann der Atmungstrakt nicht genügend Sauerstoff heranschaffen, um die gestresste Katze zu versorgen, kann der Tod die Folge sein. Extreme Sorgfalt im Umgang mit diesen Katzen ist angeraten. Die Brust ist normalerweise eine Vakuumhöhle. Flüssigkeit in der Brusthöhle ist abnormal und eine Nadeldrainage ist erforderlich. Wenn sich Flüssigkeit in der Brusthöhle befindet, können sich die Lungen nicht richtig entfalten. Die Flüssigkeitsansammlung im Brustraum kann Ersticken auslösen, wenn nicht adäquat abgesaugt wird.

Eine genaue Beurteilung der Lungen und Unteren Atemwege ist nur mittels Röntgen möglich. Das Stethoskop zum Abhören des Herzens und der Lunge kann wichtige Hinweise geben, aber ein Foto des Problems sagt mehr aus. Röntgenbilder geben Auskunft darüber, ob die Lungen richtig entfaltet sind, ob Flüssigkeit im Brustraum oder sogar in der Lunge selbst vorhanden ist, ob das Herz normal groß, normal geformt ist und am richtigen Ort sitzt, ob es Tumore gibt oder eine Lungenentzündung, ob die Atemwege entzündet oder vernarbt sind oder ob der Brustkorb in anderer Weise abnormal ist.

Die Versorgung mit Sauerstoff während dieser Tests könnte erforderlich sein. Der Stress für die Katze mit Atemproblemen könnte lebensbedrohend sein. Ein leichtes Beruhigungsmittel kann angewendet werden, um eine schwierige Katze ruhig zu stellen.

Von den klinischen Symptomen der Katze hängt es ab, ob noch andere Tests zur Diagnosefindung erforderlich sind. Das kann eine Bronchialspülung und -Kultur sein, Bronchoskopie, Nadelbiopsie der Lunge oder eine Ultraschalluntersuchung des Brustraumes und Biopsie. Jeder Test gibt dem Veterinär wertvolle Aufschlüsse und hilft ihm, die Diagnose zu erstellen.

Asthma, Lungenentzündung, Tumore, Verstopfung durch Fremdkörper, Parasiten (wie z.B. Lungenwürmer), Herzkrankheiten, Kreislaufprobleme, angeborene Mißbildungen und Trauma, alles das kann Ursache für eine Erkrankung der Unteren Atemwege sein. Die oben erwähnten Tests unterscheiden zwischen diesen verschiedenen Zuständen. Einige dieser Krankheiten sind behandelbar und reagieren auf Medikation. Andere sind schwere Probleme, die schwierig in den Griff zu bekommen oder zu heilen sind.

Der feline Atmungstrakt gleicht dem menschlichen in Aufbau, Funktion und Anfälligkeit für Krankheiten. Man braucht nicht in Panik zu verfallen, wenn die Katze niest, solange sie aktiv, munter und bei gutem Appetit ist. Atmet die Katze pfeifend und ist lethargisch, dann ist Sorge angebracht und ein Tierarztbesuch unumgänglich. Eine gute Gesundheitsvorsorge, jährliche Durchuntersuchung und Impfung sind die besten Voraussetzungen, Erkrankungen der Atemwege und andere Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Man sollte sich die normalen Verhaltensmuster seiner Katze gut einprägen, damit man Abnormitäten sofort erkennen kann.


"Tip to Tail" - Von der Nasenspitze bis zur Schwanzspitze


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